Handarbeit, Werken, Malen und Plastizieren zählen an der Steiner Schule so viel wie Mathematik und Sprachen.

Rudolf Steiner Schulen gewichten die kognitiven und die handwerklich-künstlerischen Fächer gleich. Pestalozzi postulierte, dass Pädagogik den werdenden Menschen mit Kopf, Hand und Herz ansprechen solle. Rudolf Steiner entwickelte daraus die Forderung, Pädagogik sei keine einseitige Vermittlung von Wissen, sondern als «Menschwerdung» zu betrachten.
Stricken und Häkeln in der Unterstufe, Nähen und Schnittmuster später, Holz, Ton und Metall in der Oberstufe. Dazu Malen, Zeichnen und Plastizieren, die auch in andere Fächer hineinreichen: Ein Epochenheft ist immer auch eine gestalterische Arbeit.
Handwerk gilt hier als eigenständiger Unterricht, nicht als Erholung davon. Wer eine Schale dreht, trifft Entscheidungen, korrigiert und fängt notfalls neu an. Am Ende steht ein Gegenstand, der entweder taugt oder nicht, und das lässt sich schlecht mit einer Prüfung abbilden.
Am besten versteht man die Sihlau, wenn man sie besucht. Kommen Sie an einen Info-Anlass, zum offenen Unterricht oder melden Sie sich einfach bei uns.