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Schulleben

Neun Jahre sind eine lange Zeit – von der Spielgruppe bis zur Oberstufe. Was in ihnen passiert, lässt sich schwer aufschreiben – darum hier vor allem in Bildern, von den ersten Schritten in der Spielgruppe bis zur eigenen Trimesterarbeit in der 9. Klasse.

Die ersten Jahre

In der Spielgruppe und im Kindergarten wird nicht unterrichtet, sondern gespielt. Am Jahreszeitentisch, im Sandkasten, beim Znüni. Was Kinder hier lernen, lernen sie durch Nachahmung – und niemand nennt es Lernen.

„Wir sind die kleinen Spätzchen, auf einem schönen Plätzchen, da zwitschern wir euch wach!“

Vers der Spielgruppe

Die Klassenlehrerzeit

Von der 1. bis zur 6. Klasse begleitet dieselbe Lehrperson dieselbe Klasse. Epochenhefte statt Lehrmittel, Formenzeichnen, Flöte. In der 3. oder 4. Klasse steht das Mittsommerspiel auf der Bühne, in der 4. das Weihnachtsspiel.

9

Jahre an derselben Schule

1

Klassenlehrperson, 1. bis 6. Klasse

7. Klasse

Das Eurythmiespiel: Rollen aus Gebärde und Bewegung, getragen von Sprache und Musik. Dazu zwei Wochen Klassenlager unter dem Motto „Die Welt entdecken, Grenzen erfahren“ – Klettern, Kanu, Maultiertrekking.

8. Klasse

Ein Theaterstück prägt das ganze Jahr: In der Deutschepoche wird gelesen und ausgewählt, im Werkunterricht die Kulisse gebaut, in der Handarbeit die Kostüme genäht. Dazu zwei Wochen Praktikum auf einem Bauernhof.

2

Wochen auf dem Bauernhof, 8. Klasse

9. Klasse

Vier Monate Trimesterarbeit, in der Freizeit, selbst gewählt: ein Möbelstück, ein Musikstück, eine Geschichte, ein Kleid. Dazu ein Forst- und Umwelteinsatz dort, wo Hilfe gebraucht wird.

4

Monate Trimesterarbeit, 9. Klasse

Und dann?

Nach neun Jahren endet die obligatorische Schulzeit – nicht der Weg.

Wohin es weitergeht